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Laubners Gesundheitstipps: So überwinden Sie ergonomische Herausforderungen im Lager

Laubners Gesundheitstipps: So überwinden Sie ergonomische Herausforderungen im Lager

In Deutschland betrug die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle im Jahr 2019 871.547, 2020 waren es 760.492. Trotz des Rückgangs um rund 13% können die Folgen für diese Verletzungen katastrophal sein. Lagerhäuser und Fabriken gehören nach wie vor zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen in Deutschland. Der Bedarf an Lagermitarbeitern wächst hingegen stetig an.

Viele Verletzungen in Lager- und Logistikzentren sind auf Unfälle zurückzuführen, andere wiederum auf repetitive Bewegungen und Überanstrengung. Um solchen Verletzungen vorzubeugen, macht es Sinn, der Ergonomie im Lager Aufmerksamkeit zu schenken. In unserem Artikel erläutern wir, warum Ergonomie weiter in den Fokus rücken sollte und wie verschiedene ergonomische Herausforderungen im Lager gemeistert werden können.

Warum Ergonomie im Lager eine Priorität sein sollte

Ergonomie im Lager bedeutet, dass die Arbeitsplätze und Aufgaben an die Körpermaße der Beschäftigten angepasst werden, anstatt andersherum. Eine bessere Ergonomie kann dazu beitragen, Verletzungen am Arbeitsplatz zu verringern, indem sichergestellt wird, dass die Mitarbeiter nicht überlastet werden oder zu viele repetitive Bewegungen ausführen. Hier sind einige Gründe, warum Ergonomie im Lager eine Priorität sein sollte.

1. Bessere Qualität der Arbeit

Durch eine bessere Ergonomie wird die Arbeitsqualität wahrscheinlich steigen. Ist sie hingegen schlecht, kann dies zu frustrierten und ermüdeten Mitarbeitern führen. Ein ermüdeter oder verletzter Mitarbeiter ist möglicherweise nicht in der Lage, eine Aufgabe zu erledigen oder wird sie nicht gemäß Ihren Standards erledigen. Ein ergonomisch gestaltetes Lager ermöglicht es den Mitarbeitern daher, die Qualität zu steigern.

2. Verbessertes Wohlbefinden

Wenn die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz Priorität haben, fühlen diese sich wahrgenommen. Eine verbesserte Ergonomie steigert daher potenziell das Engagement im Lager. Ihre Mitarbeiter fühlen sich bei ihrer Arbeit wohler, was die Arbeitsmoral verbessert und die Fluktuation verringert. Ein besseres Wohlbefinden der Mitarbeiter ist auch für die Gewinnung neuer Talente von entscheidender Bedeutung, da Arbeitnehmer, die eine Stelle suchen, sich eher für ein Unternehmen entscheiden, welches sich um seine Mitarbeiter kümmert.

3. Niedrigere Kosten

Ein weiterer bedeutender Vorteil der Ergonomie im Lager ist das Potenzial in der Kostenersparnis. Dies geschieht in erster Linie durch die Verringerung von Arbeitsunfällen. Wenn ergonomische Veränderungen außerdem dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter effizienter und produktiver arbeiten und die Mitarbeiterfluktuation abnimmt, sparen Sie weitere Kosten.

4. Mehr Möglichkeiten

Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitnehmern mit besonderen Bedürfnissen entgegenzukommen. Die Verbesserung der Ergonomie kann Ihrem Lagerbetrieb helfen, diese Anforderungen zu erfüllen und Menschen mit Einschränkungen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.

Wie man ergonomische Herausforderungen im Lager überwindet

Muskel-Skelett-Erkrankungen und sich wiederholende Bewegungsabläufe in Lagern führen zu Arbeitsausfällen, schlechter Arbeitsmoral, geringerer Produktivität und hoher Fluktuation. Wenn Ihre Lagermitarbeiter von Zerrungen, Verstauchungen, Bänderrissen und anderen Verletzungen betroffen sind, ist es an der Zeit, der Ergonomie Priorität einzuräumen. Aber wie sollten Sie das angehen? Hier sind einige bewährte Strategien zur Bewältigung ergonomischer Herausforderungen im Lager.

1. Artikel strategisch lagern

Wiederholtes Heben, ungünstige Bewegungen und schlechte Körperhaltung sind häufige Ursachen für Verletzungen von Mitarbeitern im Lager. Einige Änderungen an der Art und Weise, wie und wo Sie Produkte lagern, können die Anzahl der potenziell belastenden Bewegungen, die Ihre Mitarbeiter während einer Schicht ausführen müssen, positiv beeinflussen.

Artikel, auf die verhältnismäßig selten zugegriffen wird, können in den niedrigen oder hohen Bereichen der Regale gelagert werden, während Artikel, auf die häufiger zugegriffen wird, in Augenhöhe gelagert werden sollten. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Lagerraums auch Größe und Gewicht der Artikel. Schwere Gegenstände sollten unterhalb der Hüfthöhe aufbewahrt werden, damit die Mitarbeiter beim Heben nicht überlastet werden.

2. Materialersatz in Betracht ziehen

Die Arbeit im Lager kann körperlich sehr anstrengend sein, wobei eine Ermüdung der Mitarbeiter ein erhebliches Hindernis für die Produktivität und Sicherheit darstellt. Erschöpfte Mitarbeiter achten potenziell nicht mehr so sorgfältig auf ihre Haltung, was sie anfälliger für haltungsbedingte Verletzungen werden lässt. Der Klassiker ist hier der Bandscheibenvorfall durch falsches Heben.

Wenn möglich, sollten Sie prüfen, ob die von Ihnen verwendeten Verpackungsmaterialien durch leichtere und damit ergonomischere ersetzt werden können. Sofern die Produkte beim Transport nicht beschädigt werden, können Sie beim Verpacken einiges an Material einsparen und schwere Kartons durch leichtere Umschläge ersetzen. Damit erleichtern Sie nicht nur den Mitarbeitern die Arbeit, sondern sparen zusätzlich Kosten ein.

3. Maschinen zur Unterstützung nutzen

Wenn Sie der Ergonomie in Ihrem Lager Priorität einräumen wollen, sollten Sie Bereiche ermitteln, in denen nützliche Automatisierungswerkzeuge dazu beitragen können, Ermüdungserscheinungen und Verletzungen der Mitarbeiter zu verringern. Einige Beispiele hierfür sind:

  • Luftpolsterfolienspender, die den Arbeitern das Abreißen der benötigten Folie erleichtern
  • Selbstnivellierende Hubtische, die die Arbeit auf einer angenehmen Höhe halten
  • Kommissionierwagen oder Transportroboter, die das Tragen von Artikeln überflüssig machen
  • Schrägbodenregale gewähren einen besseren Einblick und ergonomischeren Zugriff
  • Automatisierte Kommissionier- und Verpackungslösungen
  • Drahtlose Hardware wie beispielsweise Ring- oder Handrückenscanner, mobile Etikettendrucker, Tablets oder mobile Computer, die den Mitarbeitern ein freihändiges Arbeiten ermöglichen

4. Fokus auf Arbeitsabläufe legen

Die Sicherheit am Arbeitsplatz beginnt mit der Planung des Arbeitsablaufs. So kann gewährleistet werden, dass die Umgebung für den Komfort und die Sicherheit der Mitarbeiter ideal ist. Bestenfalls sollte der Arbeitsplatz eines Mitarbeiters so gestaltet sein, dass die Wege und der Aufwand für das Kommissionieren, Scannen, Wiegen, Etikettieren, Verpacken und Weiterleiten von Produkten möglichst gering sind. Zu viele sich wiederholende Tätigkeiten und Wege können zur Ermüdung der Mitarbeiter, zu Verletzungen und zu mehr menschlichen Fehlern führen.

Versuchen Sie, zusammengehörige Aufgaben zu gruppieren und einen logischen Arbeitsablauf zu entwickeln, um den Aufwand zu minimieren. Es ist besser, Arbeitsplätze für die Erledigung von Aufgaben über das Lager zu verteilen als an einem zentralen Punkt. So können beispielsweise mobile Arbeitsplätze im ganzen Lager verteilt werden, um die Mitarbeiter zu unterstützen und die Wege zwischen den einzelnen Aufgaben zu verkürzen. Die mobilen Arbeitsplätze bieten nicht nur genügend Platz für Unterlagen und Geräte, die für verschiedene Arbeitsschritte benötigt werden - wie Drucker, Computer, Scanner usw. - sondern sind dank der Stromversorgung durch leistungsstarke Lithium-Akkus frei beweglich.

Für besonders ergonomisches Arbeiten von Mitarbeitern, die sich einen Arbeitsplatz teilen, steht das Modell "Apex". Dieser mobile Arbeitsplatz ist nicht nur besonders leicht und handlich, sondern zudem mit einem höhenverstellbaren Teleskopmast ausgestattet. So lässt sich die Höhe der Arbeitsplatte auf jeder Mitarbeiter individuell einstellen.

5. Verbessern Sie die Mitarbeiterschulung

Zur Ergonomie gehört auch die Schulung Ihrer Mitarbeiter in Bezug auf Praktiken zur Steigerung der Sicherheit am Arbeitsplatz. Es ist eine gute Idee, einen Ergonomieexperten zu engagieren, der Ihre Mitarbeiter in einem Sicherheitskurs unterrichtet. Sie können auch jemanden beauftragen, mit Ihren Mitarbeitern Einzelgespräche zu führen. Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, sollten im Lager regelmäßig Schulungen zu Themen wie richtige Hebetechniken und Belastungsprävention stattfinden.

Der Schwerpunkt der Mitarbeiterschulungen sollte auf dem Wohlbefinden und der Sicherheit der Mitarbeiter liegen, nicht auf der Produktivität. Hängen Sie im gesamten Lagerhaus Poster auf, die an die in den Mitarbeiterschulungen vermittelten Grundsätze erinnern, und lassen Sie die Vorgesetzten diese Ideen im Lager umsetzen.

In Lagern herrscht reger Betrieb. Doch wenn man es eilig hat, kann das dazu führen, dass die Mitarbeiter ihren Körper überanstrengen und damit Verletzungen und Fehler riskieren. Wenn Sie Strategien zur Bewältigung ergonomischer Herausforderungen im Lager finden, werden Ihre Lagermitarbeiter produktiver und effizienter arbeiten, weniger Verletzungen erleiden und insgesamt bessere Ergebnisse erzielen.

Quelle: Newcastle Blog

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