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Prozessoptimierung: So verbessern Sie Ihren Etikettierungs-Prozess

Prozessoptimierung: So verbessern Sie Ihren Etikettierungs-Prozess

Wenn es um die Optimierung der Kernprozesse in einem Lager geht, gilt es viele verschiedene Prozesse zu beachten. Manche dieser Prozesse – wie die Etikettierung – geraten nur selten in den Fokus, wenn es um die Messung und Verbesserung geht. Dabei ist sie ein wichtiger Teil der Prozesskette, und oftmals gibt es noch einige Luft nach oben.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Details des Etikettierungsprozesses. Unabhängig davon, wo und wann dieser Schritt innerhalb der Kernprozesse stattfindet, gibt es bei der Etikettierung einige Do's und Dont‘s, die einen wichtigen Unterschied für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden machen können.

Unsere Lösungspartner NewcastleSystems und Zebra hab vor kurzem ein gemeinsames Webinar mit Teklynx durchgeführt und dabei einige häufige Probleme im Etikettierungsprozess aufgezeigt, die wir im folgenden Text für Sie aufgelistet haben.

Gemba Walk für Etiketten

Ein "Gemba Walk" durch den Lebenszyklus Ihrer Etiketten kann aufschlussreich sein. Wir listen für Sie die Stationen auf, an denen Sie nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen sollten und legen dar, wie sich diese auf Ihr Geschäft auswirken können:

  • Langfristige Lagerung - Sind die Etiketten noch gut lesbar? Haften sie noch fest auf den Kartons? Werden sie in Innenräumen oder im Freien gelagert? Bei Waren, die im Freien gelagert werden, kann das Abblättern oder Verblassen eher auf die Witterungseinflüsse als auf die Faktoren zurückzuführen sein, welche die Artikel im Inneren beeinflussen.
  • Scanning Gateways - automatische Scanstationen, die in Fördersystemen oder Schalensortierern eingebaut sind, können verlangsamt sein, einen Rückstau verursachen oder wegen schlechter Lesbarkeit der Etiketten übermäßige Ausnahmen auswerfen.
  • Förderbänder/Rollen/Rutschen - sammeln sich lose Etiketten an einigen Kontaktpunkten häufiger an als an anderen? In diesem Szenario müssen möglicherweise Anpassungen an Ihren Geräten vorgenommen werden, an denen Ihre Etiketten aufgerieben oder gestoßen werden, damit sie sich nicht ablösen.
  • Etikettenqualität - schlechte Druckqualität und Lesbarkeitsprobleme könnten von der falschen Etiketten/Band-Kombination herrühren, was häufig vorkommt, wenn Hochgeschwindigkeitsdrucker nicht mit den passenden Etiketten betrieben werden.
  • DIY-Etikettenkorrekturen - Gehen Pakete mit überklebten oder mit extra Kleber versehenen Etiketten raus, weil sie nicht haften? Wurden Markierungen vorgenommen, um die Lesbarkeit zu verbessern und visuelle Anhaltspunkte für die Sortierung hinzuzufügen?
  • Retourenprobleme - Der Retouren-Bereich verfolgt die Gründe für Retouren. Wie viele Pakete kommen zurück, weil Etiketten fehlten oder sie mit ungenauen bzw. unleserlichen Etiketten beklebt waren?
  • Wartungsplan - Wie oft werden Ihre Druckköpfe ausgetauscht? Gibt es einen regelmäßigen Wartungsplan und eine Routine? Wenn Sie keine Wartungsaufzeichnungen haben, werden Sie nicht in der Lage sein, dieses sehr häufige Problem als Ursache auszuschließen.
  • Druckerstandorte - Stationäre Drucker an zentralen Standorten erzeugen viele unnötige Schritte. Diese verursachen einen höheren Zeitaufwand und damit höhere Etikettenkosten, mit mehr Möglichkeiten für Fehler, während die Etiketten zwischen den Druckern und dem Ort, an dem sie verwendet werden sollen, herumgetragen werden. Wenn Sie die Etiketten dorthin bringen, wo sie verwendet werden, oder - noch besser - sie auf einen mobilen Arbeitsplatz stellen, reduzieren Sie den Arbeitsaufwand und die mit Ihrem Etikettenprozess verbundenen Fehler.

Aufbau eines besseren Etikettierungsprozesses

Nun haben Sie sich einen Eindruck von der Lage verschafft und den Leuten zugehört, die mit den Etiketten arbeiten (oder von den Problemen betroffen sind, die aus einer schlechten Etikettierung resultieren). Als nächstes sollten Sie damit beginnen, Ihre Etikettierungsanforderungen neu zusammenzustellen. Tun Sie dies mit Rücksichtnahme auf die Herausforderungen, die Ihnen vor Ort aufgefallen sind.

Suchen Sie sich dazu im besten Fall einen Experten. In Anbetracht der Tatsache, dass es Tausende von Kombinationen von Etikettenmaterial, Lack und Klebstoffen gibt, ist es für den Normalbürger nicht einfach, die richtige Lösung zur Prozessoptimierung zu finden. Die Faktoren, die sich auf die Wahl der Etiketten auswirken, werden im Folgenden deutlich gemacht:

  • Umwelt - dokumentieren Sie den gesamten Weg jedes Etikettentyps, den Sie benötigen. Ein Versandetikett, das aufgebracht, versandt und zwei Tage später weggeworfen wird, mag mit einem gewöhnlichen 4x6-Etikett auskommen, aber Ware, die möglicherweise 12 Monate oder länger im Einsatz ist und verschiedene Umgebungen durchläuft - Kälte, Feuchtigkeit, Wasser (oder sogar den Weltraum!) – muss mit einem Etikett versehen werden, das besonders robust und widerstandsfähig ist. Für bestimmte Stoffe müssen zudem sogenannte GHS-Etiketten angebracht werden, die besonders strengen Auflagen unterliegen. 
  • Anwendungsprozess - werden die Etiketten in einer kalten Umgebung gelagert oder in einer kalten Umgebung angebracht? Ob Sie es glauben oder nicht, dieser scheinbar belanglose Unterschied führt zu einem anderen Klebstoffbedarf. Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und der Kontakt mit den Elementen spielen eine wichtige Rolle, sowohl für die Zeit, in der das Etikett angebracht wird, als auch für den Ort, an dem das etikettierte Produkt gelagert wird.
  • Druckerkapazität und -wartung – sofern Sie dies nicht bereits tun: Erstellen Sie eine Tabelle, in der alle Ihre Drucker, deren Standorte, Zweck, verwendete Etiketten und Farbbänder, tägliche (erforderliche) Leistung, Datum des Druckkopfwechsels usw. aufgeführt sind. Sie sollten ein System einrichten, in dem Sie regelmäßig die Druckköpfe austauschen und andere Wartungsarbeiten wie empfohlen durchführen. Für einen besonders reibungslosen und komfortablen Ablauf lohnt es sich, unser Serviceangebot zu nutzen. 
  • Halten Sie das richtige Etikett vorrätig - sobald Sie das richtige Etikett in der richtigen Qualität gefunden haben, achten Sie darauf, genügend Vorrat zu haben. Sobald Sie den Prozess durchlaufen haben, um das richtige Material zu bekommen, stellen Sie sicher, dass das Team weiß, WARUM diese Etiketten da sind und dass Ersatzprodukte zu Problemen führen können. 

Etikettierung wirkt sich auf die Kundenzufriedenheit aus

Obwohl der "Etikettierungsprozess" nicht immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Prozessanalysten und Managern steht, wirkt er sich auf die Kundenzufriedenheit aus - vor allem dann, wenn er nicht richtig funktioniert. Verspätete oder falsche Lieferungen, verlorene Pakete usw. sind mit einem reibungslos funktionierenden Etikettierungsprozess zu fast 100 % vermeidbar.

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Umgang mit Etikettendruckern und deren Verbrauchsmaterialien. Die Andreas Laubner GmbH stellt sicher, dass Sie die passenden Etiketten für Ihre Waren verwenden - und den Etikettierungsprozess durch weitere Optimierungen wie genau auf Sie abgestimmte Drucker, den passenden Service für Reparatur und Instandhaltung sowie die mobilen Arbeitsplätze von NewcastleSystems noch effizienter gestalten. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Quelle: https://www.newcastlesys.com/blog/how-to-optimize-your-ecommerce-labeling


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