Barcode und Matrixcode Lesetechnik

Der Barcode ist leicht zu erstellen und mit einfachen Geräten zu lesen und zu entschlüsseln. Man findet ihn direkt auf Umverpackungen oder auf Etiketten aller Art. In einigen Bereichen haben sich bestimmte Barcode-Symbologien durchgesetzt: Im Handel der EAN13 und EAN128, im Pharmabereich der CODABAR und in der Industrie der Code39, Code128 oder der 2/5Interleaved.

Die meisten üblichen eindimensionalen Barcodes basieren auf einem Binärprinzip mit einer Anzahl von schmalen und breiten Strichen und/oder Lücken. Die Sequenz dieser Striche bzw. Lücken ergibt eine bestimmte numerische oder alphanumerische Aussage. Ein Barcode ist also eigentlich nichts anderes, als ein graphisches Morsesystem.

Die zweidimensionalen Matrixcodes werden durch mathematisch platzierte schwarze und weiße Pixel dargestellt. Sie haben viele Vorteile gegenüber der 1D Barcodes. Deutlich geringerer Platzbedarf, sehr hohe Lesesicherheit auch bei schlechter Druckqualität oder Beschädigung und erhöhte darstellbare Datenmenge sind die herausragenden Eigenschaften.

Die Ablesung geschieht optisch. Durch die unterschiedliche Reflexion der Striche, Lücken oder Pixel entsteht im optischen Empfänger ein Impulsmuster, das dieser Sequenz elektronisch entspricht. Eine prozessorgesteuerte Auswertung (Decodierung) interpretiert dann dieses Muster als Daten.

Für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle steht eine Vielzahl von Barcode Lesegeräten zur Auswahl. Vom einfachen CCD-Scanner mit Kassenanschluss bis zum Hochleistungs-Kamerasystem steht alles zur Verfügung. Wir helfen Ihnen bei der Selektion der richtigen Geräte und bei deren Einbindung in Ihr System.